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Die perfekte Temperatur am Grill

Den Grill anheizen: Das kann eigentlich jeder. Der Holzkohlegrill wird befeuert, bis eine schöne Glut entsteht, der Gasgrill und der Elektrogrill sind schneller heiß. Doch wann genau ist die perfekte Zeit, das Fleisch, den Fisch oder das Gemüse aufzulegen? Würstchen, die außen verbrannt, innen aber noch roh sind, kennt jeder als Problem. Ebenso sieht es mit dem Fleisch aus. Das Rindfleisch hat eine andere Garzeit, als Pute, Schwein oder der Fisch – zäh, verbrannt oder halb roh mag niemand seine Leckereien serviert bekommen.

Im Zubehör für den Grill bekommt man allerdings Hilfsmittel, die für die exakte Temperatur sorgen. Jedes Filetstück erhält auf diese Weise den genauen Garpunkt verpasst und selbst das Medium Rare Rindersteak wird genau, wie es sein soll. Allerdings helfen die Temperaturfühler, so genannte Bratenthermometer oder Grillthermometer nicht, jeden Fehler auszugleichen. Das Fleisch sollte zum Beispiel niemals auf den noch nicht vollständig heißen Grill gelegt werden. Gerade beim Holzkohlegrill muss der Grillmeister einige Geduld aufbringen, da das Fleisch sonst zäh und trocken werden kann. Der Rost muss so heiß sein, dass sich die Poren sofort in dem Moment verschließen, in dem es den Grill berührt. Danach darf es nicht mehr mit einer Gabel angestochen werden, da sonst der Fleischsaft ausläuft und jede Sorte Fleisch trocken wird. So will niemand seine Gäste verwöhnen.

Abzuwarten, bis der Grill betriebsbereit ist, eine Zange anstelle einer Gabel zu verwenden und für die entsprechenden Fleischsorten das Bratenthermometer aus dem Laden für Grillzubehör zu benutzen: So erhält man eine Geling-Garantie für das Essen auf der Grillfete. Nicht helfen können aber selbst das beste Zubehör und der tollste Grill, wenn das Steak von einem Rind stammt, das die Altersgrenze für die Schlachtung eigentlich schon längst hinter sich hat.

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